Katzen haben ihre eigene "Sprache"

Katzenpsychologie, Verhaltensberatung, Katzentherapie, Katzenprofi oder auch Katzenflüsterer – es gibt so viele Namen für das was ich tue aber am bekanntesten ist wohl der Begriff "Katzenpsychologie". Ich denke, dass die Bezeichnung "Verhaltensberatung und -therapie" wohl am zutreffendsten ist.

 

Ich beschäftige mich mit den Ansprüchen einer Katze an ihr Lebensumfeld und dem daraus resultierenden Verhalten, wenn Frauchen oder Herrchen diesen Ansprüchen nicht gerecht wird. Ist die Verhaltensweise nicht kompatibel mit dem alltäglichen Leben der Menschen, muss man versuchen, einen Kompromiss zu finden. Nur ist das ohne Hilfe manchmal nicht ganz einfach, denn die Katze hüllt sich ja bekanntlich in Schweigen.

 

Ich kann Ihnen helfen Ihre Katze zu verstehen, was die Beweggründe für ihr Verhalten sind und was sie Ihnen damit sagen möchte. Betrachten Sie die Welt doch einmal mit Katzenaugen und Sie werden schon bald merken, dass durch Ihr neu gewonnenes Verständnis die Beziehung zur Katze noch intensiver und vertrauter wird. 


 

Die Beratung braucht der Mensch – nicht die Katze


In den meisten Fällen entstehen die Probleme im Zusammenleben von Mensch und Katze durch die Unwissenheit der Halter und das sie womöglich ein für sie negatives Verhalten unbeabsichtigt auch noch gefördert haben. Und leider ist es immer noch viel zu oft so, dass die Menschen meinen, die Katzen denken genau wie wir und stellen daraufhin unglaubliche Theorien auf. Die Aufklärung und Berichtigung dieser Annahmen ist die allererste Maßnahme und auch eine der wichtigsten, denn wenn mir der Katzenhalter schon an dieser Stelle nicht glaubt, ist eine Hilfe meinerseits oft vergebens.

 

Jede Katze hat ihre eigenen und ganz individuellen Bedürfnisse


Ein großer Arbeitsbereich ist die Aufklärung des Halters. Die Aufgabe besteht darin, die individuellen Bedürfnisse einer Katze herauszufinden und dann dem Halter zu erklären. Danach erstelle ich einen Plan für vorübergehende, besondere Maßnahmen und auch für den Umgang im Alltag damit eine erfolgreiche und vertrauensvolle „Katze-Mensch-Beziehung“ entstehen kann bzw. wieder hergestellt wird.

 

EINE KATZE IST WEDER MENSCH NOCH HUND


Missverständnisse mit und über Katzen gibt es genug, was oft daran liegt, dass man ihr Verhalten mit dem von Hunden gleichsetzt. Aber: verschiedener geht’s kaum! Schon die grundsätzliche Einstellung der beiden Arten ist komplett anders – der Hund will es immer dem Halter recht machen, weil er von dieser Art Beziehung abhängig ist und er über Jahrzehnte hinweg in diese Richtung gezüchtet wurde. Ein funktionierendes Rudel hat für einen Hund grundlegende Bedeutung.

Bei der Katze ist das völlig anders, denn sie ist kein Rudeltier und will auch keins sein. Sie verhält sich eben so unverfälscht und unabhängig wie sie nun mal ist und auch schon immer war. Dennoch gibt es an den Orten, wo sich mehrere Katzen aufhalten, eine soziale Rangordnung – wie z.B. in einem Mehrkatzenhaushalt. Auch das birgt viel Potential für Ärger zu Hause. Allerdings heißt das nicht, dass eine Einzelkatze immer und mit allem zufrieden ist – ganz und garnicht – die Tatsache grenzt lediglich ein, um welche Katze es geht. :o)

 

Tja, und an der Stelle komme ich dann (meistens) ins Spiel…