Jeder darf sich Psychologe nennen – leider

Der Begriff „Psychologie“ ist in Deutschland nicht geschützt – d. h. jeder der möchte, darf sich „Psychologe“ nennen (in welchem Bereich auch immer). Bei einem Psychiater sieht das ganz anders aus aber das gibt es im Bereich der Vierbeiner nicht. Leider ist es immer noch oft so, dass einige meinen, es wäre rausgeschmissenes Geld und das kann jawohl jeder … aber wie erkennt man diese Leute? Ich kann da nur folgenden Tipp geben: fragen Sie nach der Ausbildung und lassen sich die Prüfungsbescheinigung zeigen. Normalerweise sollte das kein Problem sein, darüber Auskunft zu geben. Fragen Sie nach eigenen Katzen. Ich würde es seltsam finden, wenn jemand seine Dienste anbietet, selbst aber noch nie Katzen
hatte …

 

Aber darüber brauchen Sie sich nun keine Gedanken mehr machen – Sie sind hier genau richtig! ;o)

DIE LEHRINHALTE SIND FOLGENDE:

 

  • Geschichte der Verhaltensforschung und Ethogramm
  • Ethologie der Katze I (biologische Herkunft, wilde Stammmutter, Sozialverhalten)
  • Ethologie der Katze II (Sozialsysteme, Sexualverhalten & Fortpflanzung, Verhalten zur Beute & Nahrungsaufnahme)
  • Verhaltensphysiologie I
  • Ethologie der Katze III (Domestikation, Katzen & Menschen, Katze als Haustier)
  • Verhaltensphysiologie II
  • Lernen & Gedächtnis
  • Verhaltensökologie I
  • Verhaltensökologie II
  • Katzenhaltung und verhaltensbedingte Probleme bei Katzen
  • Einführung in die Behandlung von Problemverhalten bei Katzen
  • Behandlung von Verhaltensproblemen bei Katzen

 

 

Nach jedem Thema ist eine Fachprüfung zu absolvieren. Nur wenn diese bestanden wurden, ist man zur Abschlussprüfung zugelassen.